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In VeRo Veritas

Wir lesen Lustiges und Trauriges, Ernstes und Sentimentales, Moralisches und Unmoralisches, Prüdes und Erotisches.

Zu fast jedem Anlass: Geburts- und Todestage, Firmenjubiläen, Firmenauflösungen, Sponsionen, Hochzeiten und Scheidungen.

Wir stehen Ihnen zur Verfügung!
Wir bringen Ihnen die Wahrheit!

Buchen Sie uns!

In VeRo Veritas
Verena Leitner und
Rolf Gregor Seyfried

Kontakt:

Rolf G. Seyfried:
0699 - 114 64 096
rolf.seyfried@sprachkueche.at


 


In VeRo Veritas

Wo die Wahrheit nicht liegt

Wenn Verena Leitner und Rolf Gregor Seyfried auf die Bühne treten, und die Bühne kann eine Kirche sein oder ein hinterfotziger Abort, dann bleibt keine Sünde unberührt, keine Wahrheit ungesühnt. Oder ist es doch umgekehrt?
Wir wissen es nicht so genau, noch nicht.

Doch irgend etwas geschieht. Etwas Seltsames, manchmal Wunderbares, nicht selten Komisches. Alles heiligen Zeiten etwas furchtbar Tragisches.

In VeRo Veritas macht selbst vor dem Teufel nicht halt, packt ihn an den Hörnern, als wären’s zwei Zahnstocher, und putzen sich die Schuhe mit seinem verrußten Schwanz.

Doch damit nicht genug.

Es wird gepoltert, gemeutert, geächzt, gebrüllt und gelacht.

Und wenn der gefährlichste aller Götter, Eros, kommt, um uns mit seinen Pfeilen gnadenlos niederzustrecken, dann wehren wir uns nicht. Zuckend liegen wir am Boden und machen trotzdem weiter.

Aber was hat all dies zu bedeuten?

Die Orientierung liegt in der Haltlosigkeit,
die Wahrheit tanzt auf einer Haarspitze.

Viel Vergnügen!


Verena Leitner ist Schauspielerin und Sprecherin.

Ihre Engagements in Theater und Film führten die gebürtige Oberösterreicherin schon in viele Bundesländer Österreichs sowie nach Deutschland und in die Schweiz.


Ob stumme Rolle in der Oper oder wortgewaltiges Solostück im Theater, ob Actionfilm oder Independentkomödie,

ob Synchronstimme oder philosophische Lesung, Verena liebt die Abwechslung und lebt ihre Vielseitigkeit.


Zusammen mit Rolf Seyfried gestaltet sie Lesungen und literarische Performances unter dem gemeinsamen Namen In VeRo Veritas.


Rolf Gregor Seyfried, Inhaber der Sprachküche, ist Autor, Pädagoge, Sprecher und Performer. Ob mit eigenen Texten oder bedeutenden literarischen Werken, schon seit über 10 Jahren betritt er regelmäßig die Bühnen der Wiener Bezirksfestwochen, Wiener Festwochen und internationaler Symposien. Karl Kraus, Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke und Georg Büchner sind bereits durch ihn Stimme geworden.


Mit seiner philosophisch-poetischen Solo-Performance „Herzgetrommel“ bringt er wort- und stimmgewaltig letzte Menschheitsfragen

nicht nur auf den Punkt, sondern auch auf die Bühne, die für ihn Ort eines grandiosen kosmischen Schauspiels ist.

Rolf liebt den Ernst genauso wie den Humor.


Nachdem er tiefen Sinn mit schalkhafter Leichtigkeit in den Äther geschickt hat, kann es aber passieren, dass aus heiterem Himmel der Blitz einschlägt.


Zusammen mit Verena Leitner gestaltet er Lesungen und

literarische Performances unter dem gemeinsamen Namen In VeRo Veritas   


Die nächsten Termine:

Die große Predigt des Pater Bernardus

18. November 2017
18.30 Uhr

Pfarrkirche Gunskirchen


Stimmen aus dem Publikum

Teuflisch! 

Was ist es nun, das Böse? Der Autoverkäufer mit Comickrawatte, die gestrenge Lehrerin, die mit digitalem Tadelstock vorklopft, wie man leben soll? 

Rolf Gregor Seyfried und Verena Leitner beantworten diese Frage nicht, schicken die Kirchenbänkler durchaus verdutzt nach Hause. Aber genau darin liegt die Stärke ihrer szenischen Lesung: Unaufdringlich durchdringend schmettern sie uns große Fragen ins Gesicht, bewerfen uns so lange mit Schlammbällen, bis uns schwindlig wird. 

Die Schwarzweißwelt aus den Fugen zu heben, das ist wohl Leszek Kolakowskis wichtigster Anspruch. Sein Text ist Anklage und Lehrstück zugleich, fragt, ohne zu antworten, lässt damit Lösungsraum. Genau diese Spannung lassen Rolf Gregor Seyfried und Verena Leitner die Zuschauerinnen und Zuschauer schauderhaft spüren. Man schwankt zwischen Ertapptwerden und Drüberstehen, zwischen Abscheu (vor dem das allzu Weltlichen und Überdruss (kann man denn gar nichts richtig machen?). 

Begriffen habe ich: ja, der Teufel ist überall, er hat sich nur verkleidet. Seinen Schafspelz wälzt er allzu gerne im Gutmenschenbad. Er ist unseresgleichen und verführt mit perfiden Mitteln. 

Verführen, darin sind auch Rolf Gregor Seyfried und Verena Leitner MeisterInnen. Stimmgewaltig schimpfen und poltern sie (sogar von der Kanzel). Doch ehe man sich die Ohren zuhalten kann, wechseln sie hurtig den Stimmungsmodus, verführen einander (sogar in schwarzer Lackhose!). Ehe man im Schutze des Bekannten Zuflucht zu suchen, mal in Ruhe einzuatmen vermag, muss man prusten (vor Lachen). Hat er sich etwa auch in meiner Brust eingenistet?, will man dann ungeduldig wissen. 

Rolf Gregor Seyfried und Verena Leitner zündeln beständig (das innere Feuer an), von platter Kirchenkälte kann keine Rede sein. Eine kurzweilige Predigt, die lange nach-weilt. 

Sonja Gruber

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Was ist gut? Was ist böse?

Rolf Gregor Seyfried und Verena Leitner zelebrieren mit „Die große Predigt des Pater Bernardus“ von Leszek Kolakowski (Regie: Sigried Tschiedl) als szenische Lesung den Dualismus in vielfältiger Weise. 

In der Pfarrkriche Johannes-Nepomuk predigen Seyfried und Leitner der versammelten Pfarrgemeinde auf dass sie die Augen öffne, begreife und gewahr werde der immerwährenden jedoch verdrängten Anwesenheit des Bösen schlechthin: des Teufels. 

Gehüllt in schlichte Kostüme nehmen die beiden im Wechselspiel ihren Kampf auf, bis sie sich nach einem Sturm das Anflehens, der Aufrufe, Anrufungen und Drohungen im Delirium die Kleider von den Leibern reissen, um die darunterliegenden raffinierten, wollüstigen und chaotischen Schichten preiszugeben; das Böse macht vor niemandem Halt. Nachdem der Rausch endet und die Wogen sich glätten, kehren die beiden schlicht bekleidet vor den Altar zurück, um nach der Schlusspredigt das Kirchenvolk zu entlassen.

Nach der mitreissenden wie unterhaltsamen Performance von Seyfried und Leitner sind die Arglosen im Publikum noch länger mit diesen Fragen beschäftigt:

Was ist gut? Was ist böse? Was ist das Böse überhaupt?

Katharina Hanz

Die Sprachküche

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