Die Sprachküche

Frische Sätze

Gaumenfreuden

Ein Interview der Sprachküche mit dem Bezirksboten

DER BEZIRKSBOTE:
Warum Sprachküche?

DIE SPRACHKÜCHE:
Schreiben ist wie Kochen. Sie brauchen Liebe und Feuer. Sie brauchen langjährige Erfahrung und die Inspiration des Augenblicks. Sie brauchen Überblick und Sorgfalt in jedem Detail. Sie brauchen frische Zutaten: abgelutschte Phrasen und ausgetrocknete Gemeinplätze haben in unserer Sprachküche nichts verloren.

DER BEZIRKSBOTE:
Was macht Sie so speziell?

DIE SPRACHKÜCHE:
Als Vierhaubenküche unterscheiden wir uns nicht nur von Fastfood-Ketten, sondern auch vom besseren Durchschnitt. Wir fabrizieren nicht, wir komponieren. Wir wissen uns im Bund mit Menschen guten Geschmacks, die das Nahrhafte vom Schädlichen, das Gute vom Mittelmäßigen unterscheiden können. Wir arbeiten großzügig und zugleich ungemein präzise. Unsere Geschmacksnerven sind so fein, dass sie selbst die kleinsten Unstimmigkeiten registrieren.

DER BEZIRKSBOTE:
Haben Sie Ihre Arbeit nicht schon satt?

DIE SPRACHKÜCHE:
Wir sind immer hungrig. Hunger ist der beste Koch.